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21. Jahrhundert/Neuzeit

Die Orgelmusik der Neuzeit ist ausgesprochen vielfältig, einige Komponisten pflegen einen eher traditionellen, andere einen experimentellen Stil, andere verarbeiten Elemente der Volksmusik, der Popularmusik oder des Jazz. Entdecken Sie hier auch Orgelmusik von weniger bekannte Komponisten der Neuzeit.

Michael Schütz

Michael Schütz (*1963) stammt aus Karlsruhe und studierte an der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusikin Esslingen. Von 1994 bis 1998 hatte er einen Lehrauftrag für Popularmusik an der Hochschule für Kirchenmusik Esslingen. Danach war er Dozent für Popularmusik an der Hochschule für Kirchenmusik Tübingen und an der Bundesakademie Trossingen. Seit 2010 ist er Kantor an der Trinitatiskirche Berlin und lehrt Popularmusik an der Universität der Künste Berlin. Schütz widmet sich insbesondere der Verbindung von traditionellen Musikstilen mit Popularmusik. Weiterlesen

Johannes Matthias Michel

Johannes Matthias Michel (*1962) wuchs in Gaienhofen am Bodensee auf. Nach dem Abitur studierte er in Basel, Heidelberg und Frankfurt Klavier und Kirchenmusik. Das Solistenexamen für Orgel bei Ludger Lohmann in Stuttgart. Von 1988 bis 1998 war Michel Bezirkskantor in Eberbach am Neckar, seit 1999 ist er Kirchenmusikdirektor an der Christuskirche Mannheim, Bezirkskantor für Mannheim und Landeskantor Nordbaden.

Michel unterrichtet von 1989 bis 2001 an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg sowie seit dem Jahr 2000 an der staatlichen Hochschule für Musik in Mannheim künstlerisches Orgelspiel. Neben einer umfangreichen Konzerttätigkeit sind zahlreiche Mitschnitte bei Rundfunk- und Fernsehanstalten entstanden. Auf der Orgel und dem Kunstharmonium hat Michel über 12 CD-Einspielungen vorgelegt (zB sämtliche Harmonium werke und Duos von Sigfried Karg-Elert) Weiterlesen

Maja Bösch

Maja BöschMaja Bösch-Schildknecht wurde in Lichtensteig geboren. Nach der Ausbildung zur Primarlehrerin studierte sie Orgel und Chorleitung in Luzern und Lausanne. Während der Studienzeit war sie Organistin in Chur und Kirchenchorleiterin in Trimmis.

Heute ist sie Hauptorganistin an der grossen Willisau-Orgel in St. Maria Neudorf, St. Gallen und Leiterin verschiedener Chorprojekte. Weiterlesen

Andreas Willscher

Andreas Willscher (* 1955) kam in Hamburg zur Welt. Er erhielt früh Akkordeon- und Klavierunterricht und übte sich autodidaktisch im Orgelspiel. Später studierte er Orgel und Komposition an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater.

Willscher widmet sich besonders der französisch romantischen Orgelmusik und der Musik Böhmischer Komponisten. Weiterlesen

Hans Uwe Hielscher

Hans Uwe Hielscher wurde 1945 geboren. Nach seinem Kirchenmusikstudium in Detmold folgten weitere Studien in Paris und Rouen mit Schwerpunkt französische Orgelmusik. Er absolvierte auch die Carillon-Ausbildung in Amersford/Holland. Hielscher ist seit 1979 Organist und Carillonneur an der Evangelischen Marktkirche Wiesbaden und Organist an der dortigen Konzertsaalorgel. In zahlreiche Konzertreisen spielte er an vielen bedeutenden Orgeln der ganzen Welt. 1985 wurde er für seine grossen Verdienste um die französische Orgelmusik vom französischen Kulturminister zum «Chevalier de l’Ordre des Arts des Lettres» ernannt.  Weiterlesen

Corrado Maria Saglietti

Corrado Maria Saglietti, 1957 in Costigliole d’Asti in Italien geboren, studierte Horn bei G. Zoppi und erhielt sein Diplom mit höchster Auszeichnung. Seit 1977 spielt er im Nationalen RAI Symphonie Orchester in Turin wo er seit 1990 das 1. Horn spielt. Er tritt auch solistisch oder in kammermusikalischen Besetzungen auf. 1986 erhielt er am Turiner Konservatorium das Diplom für Komposition bei Santo Tresca und Gilberto Bosco.

Corrado Saglietti’s Werke sind mit verschiedenen internationalen Kompositionpreisen ausgezeichnet worden und werden erfolgreich von renommierten Solisten und Ensembles gespielt. Er komponierte hauptsächlich Kammermusik für Horn und andere Instrumente. Weiterlesen

Jakob Wittwer

Jakob Wittwer (*1943) studierte an der Musikhochschule Zürich Orgel (Heinrich Funk), Klavier und Komposition (Paul Müller). 1967 schloss er seine Studien mit dem Konzertdiplom für Orgel mit Auszeichnung ab. 1971 gewann er den 1. Preis im nationalen Orgelwettbewerb des Schweizer Fernsehens.

Nach zehn Jahren als Organist in Zürich-Albisrieden wurde er 1970 an die Ref. Kirche Horgen gewählt. Von hier aus entfaltete er eine vielseitige Tätigkeit als Organist, Chorleiter und Leiter der Musikschule Horgen. Von 1978 bis 2008 unterrichtete er eine Orgelklasse an der Musikhochschule Luzern. Im Jahre 2006 wurde er für sein Schaffen mit dem Kulturpreis der Gemeinde Horgen ausgezeichnet. Weiterlesen

Christopher Tambling

Christopher Tambling (1964–2015) war ein britischer Organist und Kirchenmusiker. Er studierte an der St. John’s College in Oxford bei Geoffrey Webber und David Sanger. Später unterrichtete er sleber in Oxford und Perthshire Schottland. Er war auch Stadtorganist und Dirigent des Sinfonieorchesters in Perth. Von 1997 bis 2015 war er Musikdirektor an der Downside School in der Nähe von Bath, im Westen Englands sowie Organist und Leiter der Schola Cantorum an der Downside Abbey in Radstock Bath. Weiterlesen

Lorenz Maierhofer

lorenz-maierhoferLorenz Maierhofer (* 1956) ist ein österreichischer Chorkomponist und Herausgeber von Chorbüchern, Chorserien und Büchern zur Musikpädagogik. Maierhofer war viele Jahre als Musik- und Chorpädagoge und Dozent in der Chorleiterfortbildung tätig.

Kompositorisch zeichnet sich seine Arbeit durch eine grosse stilistische Breite aus – von zeitgenössischen und klassischen Ausdrucksformen bis hin zu Pop, Jazz, Gospel und Ethno. Sein kompositorisches Oeuvre reicht vom Oratorium bis zur Messekomposition, von zeitgenössischen Klang-Collagen und klassisch-modernen Vokalwerken bis zu Liedern, Songs, Kanons und kammermusikalischen Instrumentalkompositionen. Weiterlesen

Margaretha Christina de Jong

Margaretha Christina de Jong

Foto: Sjaak Verboom, Quelle http://margreethdejong.nl

Margreeth Chr. de Jong (*1961) ist eine niederländische Organistin und Komponistin. De Jong studierte am Konservatorium Rotterdam, wo sie im Jahre 1986 mit den Höchstnoten abschloss. Sie bildete sich anschliessend bei Guy Bovet in der Schweiz sowie bei Jean Langlais und Marie-Louise Jaquet-Langlais an der Schola Cantorum in Paris weiter, wo sie 1988 den Prix de Virtuosité ebenfalls mit der Höchtsnote gewann. Im gleichen Jahr errang sie erste Preise bei internationalen Wettbewerben für Orgel in Paris und Haarlem (César Franck-Concours). Weiterlesen