Kategoriearchiv: Epochen der Orgelmusik

Epochen der Orgelmusik

Bei mixtur.ch finden Sie Informationen zu Komponisten und ihren Orgelwerken seit dem 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

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Jürg Lietha

Jürg Lietha (*1952) wurde in Schaffhausen geboren. Nebst der klassischen Ausbildung widmete er sich auch der Jazz- und Rockmusik. Nach der Matura absolvierte er seine Musikstudien an der Musikhochschule Zürich, wo er die Hauptfächer Klavier, Orgel und Chorleitung belegte. Bereits während des Studiums erhielt er den ersten Preis des Migros-Stipendienwettbewerbs, was ihm ein längeres Auslandstudium ermöglichte.

Er widmet sich einer vielseitigen Konzerttätigkeit als Pianist und Organist, organisierte die internationalen Orgelkonzerte an der Dreifaltigkeitskirche Bern, wo er bis 2022 als Hauptorganist und Dozent wirkte. Schwerpunkte seines Repertoires liegen bei Bach, bei den Romantikern sowie der französischen Orgelmusik des 19. und 20. Jh. Eine seiner Spezialitäten sind gemischte Klavier- und Orgelrezitale, in denen er beide Instrumente einander gegenüberstellt. Seine Vorliebe für Jazz, Gospels und selbstarrangierte, raffinierte Transkriptionen sorgt in so manchem seiner Konzerte für willkommene Abwechslung und für zufriedenes Schmunzeln beim Publikum.

Orgelwerke von Jürg Lietha

  • Titanic-Fantasie 1998 (Eigenverlag)
  • Organ Rag Music 2002 (Eigenverlag)
  • Four Gospel Preludes 2003 (Müller & Schade)
  • Grooving Rhapsody 2004 (Eigenverlag)

Wer groovige Gospel-Arrangements mag, findet solche im Band “Vier Gospel Preludes”:

  1. Joshua Fit The Battle Of Jericho
  2. Oh Happy Day
  3. Swing Low, Sweet Chariot
  4. Down By The Riverside

event Veranstaltungen mit Musik von Jürg Lietha

Daniel Hellbach

Daniel Hellbach (1958–2026) war ein Schweizer Komponist und Musikpädagoge, der am ⁠Konservatorium in Luzern studiert hat. Seine modernen Unterrichtswerke verbinden klassische Musikstile mit zeitgemässen Elementen aus Pop, Rock und Jazz. Hellbach lebte in Dulliken, wo er viele Jahre als engagierter Klavierlehrer tätig war.

In seinen Werken verknüpft er eingängige Harmonien und Rhythmen aus der Popularmusik mit traditionellen Spieltechniken. Seine Stücke entstanden direkt aus dem Unterricht, um Schülern das Üben mit identitätsstiftender Musik zu erleichtern.

Klavier- und Orgelwerke von Daniel Hellbach

Im Verlag Acanthus sind über 30 Hefte mit Klaviermusik erschienen. Eine Auswahl seiner Klavierstücke hat Stefan Schättin für die Orgel arrangiert.

  • PopOrgan: 11 Pieces for the Organ

event Veranstaltungen mit Musik von Daniel Hellbach

Giacomo Puccini

Giacomo Puccini (1858 – 1924) war ein berühmter italienischer Opernkomponist und in jungen Jahren auch Organist. Auch sein Vater und sein Urgrossvater waren Organisten. Vermutlich war die Orgel das erste Musikinstrument, mit dem Giacomo in Berührung kam. Als Schüler am Istituto Pacini seiner Heimatstadt Lucca erhielt der Siebzehnjährige den Ersten Preis in der Orgelklasse und leistete in seinen Jugendjahren regelmässig den Organistendienst an verschiedenen Kirchen der Stadt. Weiterlesen

Niccolò Moretti

Niccolò Moretti (1764–1821) war ein italienischer Komponist und Organist. Er stammte aus einer wohlhabenden Familie aus Breda (heute Breda di Piave) mit Vorfahren aus Agordo und begann seine Ausbildung unter der Anleitung seines Vaters am Cembalo zu Hause und an der Orgel der Kirche von Breda di Piave, die bereits 1706 vom Veroneser De Bonis gebaut worden war. Morettis schulische Ausbildung erfolgte im Seminar von Treviso, während er seine künstlerische Ausbildung bei Medoro Coghetto und dessen Schüler Girolamo Schiavon fortsetzte. Er liess sich im Domviertel der Provinzhauptstadt nieder und lebte von seinem Beruf als Lehrer, Komponist geistlicher Musik und Organist der Kirche Sant’Andrea, wo er besondere Unterstützung genoss. Zu seinen Schülern zählten Gaetano Nave und Pietro Sartori, dem Vater des berühmten Pianisten Luigi Sartori. Weiterlesen

John S. Dixon

John S. Dixon (* 1957) wurde in London geboren und erhielt eine klassische Ausbildung in Klavier und Orgel. Während seiner Schulzeit engagierte er sich musikalisch in der anglikanischen Kirche und war Gründungsmitglied des Southend Boys Choir, eines der führenden Jugendchöre Großbritanniens. Er erwarb Abschlüsse am Queen’s College der Universität Oxford und an der Harvard Business School. Seit seinem Umzug nach Amerika im Jahr 1988 hat sich sein kompositorisches Schaffen stark weiterentwickelt, vor allem durch sein Engagement im Musikdienst der Providence Presbyterian Church in Virginia Beach, wo er derzeit als Organist und Hauskomponist tätig ist. Weiterlesen

Florence Beatrice Price

Florence Beatrice Smith Price (1887–1953) war die erste afroamerikanische Komponistin, die nationale Anerkennung erlangte. Price wurde in Little Rock, Arkansas, geboren und war geprägt von ihren südlichen Wurzeln, insbesondere von der kulturell, sozial und politisch aufgeklärten schwarzen Mittelschicht, in der sie aufwuchs. Ihre erste musikalische Ausbildung erhielt sie von ihrer Mutter und gab im Alter von vier Jahren ihr erstes öffentliches Konzert. Als Price elf Jahre alt war, hatte sie bereits ihre erste Komposition an einen Verleger verkauft. Im Jahr 1903, im Alter von 15 Jahren, schrieb sich Price am New England Conservatory of Music ein. Sie studierte dort drei Jahre lang und schloss 1906 mit einem Künstlerdiplom in Orgel und einem Lehrdiplom in Klavier ab. Weiterlesen

David Kidwell

David Kidwell (geb. 1968) ist ein amerikanischer Dirigent und Komponist. Er ist Musikdirektor der Holyoke Civic Symphony (seit 1997) und des Guilford Festival Orchestra of Vermont sowie Musikminister der Edwards Church in Northampton, Massachusetts. Der gebürtige Virginier studierte an der University of Mary Washington und der Hartt School. Weiterlesen

Claude Balbastre

Claude Balbastre (1729–1799), geboren in Dijon, kam am 1750 nach Paris. Er wurde von Rameau, seinem Landsmann und Freund, empfangen, der ihm Unterricht gab. Sein Debüt beim Concert Spirituel gab er 1755 mit einem Orgelkonzert, das, wie aus dem Mercure vom April dieses Jahres hervorgeht, grossen Beifall fand. Balbastre wurde am 1756 als Nachfolger von Landrin, dem Organisten des Königs, zum Organisten der Kirche Saint-Roch ernannt und komponierte für diese Gemeinde seine Noëls en variations, die er bis 1762 jedes Jahr in der Mitternachtsmesse aufführte. Weiterlesen

Ramón Noble

Ramón Noble (1925–1999) gehört zu den produktivsten mexikanischen Orgelkomponisten dieses Jahrhunderts. Er wurde in Pachuca, Hidalgo, geboren. Noble studierte am Instituto Cientifico y Literario, der heutigen Universität von Hidalgo. Ausserdem studierte er am Nationalen Konservatorium für Musik in Mexiko-Stadt, wo er später als Interimsdirektor tätig war. Weiterlesen

Douglas E. Wagner

Douglas E. Wagner (*1952), ist ein US-amerikanischer Komponist und Arrangeur. Nach 30 Jahren als Musiklehrer und Verwaltungsangestellter an einer High School widmet er nun seine gesamte Zeit und Energie dem Komponieren, Editieren und damit verbundenen Tätigkeiten. Er ist ein mit dem A.S.C.A.P.-Preis ausgezeichneter Komponist, Redakteur bei einem grossen Verlag und war als Kirchenmusiker für mehrere Konfessionen tätig. Weiterlesen