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England

Orgelmusik aus England und Komponisten, die hauptsächlich in England gewirkt haben

Robert Jones

Robert_W_JonesRobert W. Jones (* 1945) ist ein walisischer Komponist. Er studierte an der Universität von Wales und Royal Collage of Organists. Er war über 30 Jahre Gymnasiallehrer, seit seiner Pensionierung ist er hauptsächlich als Komponist und Organist tätig. Er lebt in der kleinen Stadt Monmouth an der englisch-walisischen Grenze. Weiterlesen

Christopher Tambling

Christopher Tambling (1964–2015) war ein britischer Organist und Kirchenmusiker. Er studierte an der St. John’s College in Oxford bei Geoffrey Webber und David Sanger. Später unterrichtete er sleber in Oxford und Perthshire Schottland. Er war auch Stadtorganist und Dirigent des Sinfonieorchesters in Perth. Von 1997 bis 2015 war er Musikdirektor an der Downside School in der Nähe von Bath, im Westen Englands sowie Organist und Leiter der Schola Cantorum an der Downside Abbey in Radstock Bath.

Kompositionen von Christopher Tambling

Tambling schrieb zahlreiche Orgelwerke, bekannt sind u. a.

  • die Einzelwerke Festival-Fanfare, Angel’s Song, Grand Chœur
  • die Sammelalben „British Album“ und „Very British“
  • sechs Stücke für Flöte (Oboe) und Orgel

Tambling komponierte auch viele Chorwerke, viele davon mit Orgelbegleitung. Die meisten Kompositionen Tamblings sind im Butz-Verlag erschienen.

event Veranstaltungen mit Musik von Christopher Tambling

Walter Galpin Alcock

Sir Walter Galpin AlcockSir Walter Galpin Alcock (1861–1947) war ein englischer Organist und Komponist. Alcock wurde in Edenbridge in der Grafschaft Kent geboren. Mit 15 Jahren war er Schüler der National Training School for Music, wo er Komposition bei Arthur Sullivan und Orgel bei John Stainer studierte. Nach verschiedenen Stellen als Organist (Holy Trinity Sloane Street und St. Margaret’s, Westminster) wurde er 1893 Lehrer am Royal College of Music. Er war ab 1896 Assistent Organist der Westminster Abbey und ab 1902 Organist der Königlichen Kapelle. Im Jahr 1916 wurde er Organist in der Salisbury Cathedral, wo er die Restauration der berühmten Willis-Orgel leitete. Weiterlesen

Frederick Andrew Keene

St. Saviour Church

Die St. Saviour Church um 1900, wo Keene 18 Jahre lang Organist war [Quelle: landmark.lambeth.gov.uk]

Frederick Andrew Keene (1871–1916) war ein englischer Organist und Komponist. 1889 wurde er der junge Keene Organist in der Kirche St. Saviour’s in Clapham, einem Stadtteil im Südwesten von London. Dieses Amt hatte er bis 1907 inne, danach war er Organist in der Sandingham Parish Church, ebenfalls im Stadtteil Clapham, London. Keene starb bereits im Alter von 45 Jahren.

Frederick Andrew Keene war zuerst Schüler von Dr. Charles William Pearce (1856–1928),  der Musiklehrer und später Direktor am Trinity College in London war. Danach studierte Keen bei Sir Walter Galpin Alcock, der damals Professor für Orgel am Royal College of Music und Organist in der Westminster Abbey und in der Chapels Royal war.

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Henry Thomas Smart

Henry SmartHenry Thomas Smart (1813–1879) wurde in London geboren. Er war der Sohn des Geigers Henry Smart und Neffe des Dirigenten Sir George Smart. Der junge Henry erhielt als Kind Musikunterricht beim Vater, studierte dann aber Jura und bildete sich erst später grösstenteils autodidaktisch als Musiker weiter.

Smart besuchte in jungen Jahren oft die Orgelbauwerkstätte Robson’s und erwarb sich dort profunde Kenntnisse im Orgelbau. 1831 wurde er Organist an der Parish Church in Blackburn, Lancashire. Später hatte er verschiedene Organistenstellen in London inne: An St. Philip’s (1838–1839), an St. Luke’s (1844–1864) und an der St. Pancras Church (1865–1879). Er wurde als ausgezeichneter Organist geschätzt besonders auch für sein Improvisationstalent. Im Alter erblindete Smart vollständig. In dieser Zeit diktierte er seine Kompositionen seiner Tochter Ellen. Weiterlesen

Samuel Wesley

Samuel WesleySamuel Wesley (1766–1837) wurde in Bristol geboren, die Familie übersiedelte 1778 nach London. Seine musikalische Ausbildung verdankte Samuel seinem Vater Charles, dem bedeutenden Liederdichter und -komponisten der methodistischen Kirche. John Wesley, Mitbegründer der methodistischen Kirche, war ein Bruder von Charles Wesley. Samuels Begabung zeigte sich bereits im frühen Alter, er wird auch the English Mozart genannt.

Samuel Wesley leistete als Konzertorganist und Herausgeber einen wesentlichen Beitrag zur Verbreitung der Musik Johann Sebastian Bachs in England. Wesley gilt als zentrale Persönlichkeit in der englischen Musik des frühen 19. Jahrhunderts. Weiterlesen

Johann Christian Bach

Johann Christian BachJohann Christian Bach (1735–1782) war der jüngste Sohn von Johann Sebastian Bach, er wurde auch der Mailänder oder Londoner Bach genannt. Als Komponist der Frühklassik hatte er großen Einfluss auf den Stil des jungen Mozart.

Johann Christian gilt als Lieblingssohn seines Vaters und erbte nach dessen Tod drei Pedalklaviere im Wert von je 50 Talern und 38 Taler Bargeld. Nach dem Tod des Vaters zog er nach Berlin zu seinem Halbbruder Carl Philipp Emanuel Bach, der ihn zu einem virtuosen Pianisten ausbildete.  Weiterlesen

William Lloyd Webber

William Lloyd WebberWilliam Lloyd Webber (1914–1982) konzertierte bereits als 14-Jähriger als Organist an verschiedenen Kirchen in London und England. Er studierte am Royal College of Music, unter anderem bei Ralph Vaughan Williams. 1938 war er Organist und Chorleiter an All Saints, später in Central Hall, Westminster, einer bedeutenden Methodistenkirche. Die ersten Kompositionen entstanden in den 30er Jahren.

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Herbert Brewer

Herbert Brewer

Herbert Brewer (1865–1928) war ein englischer Komponist, Dirigent und Organist. Er lebte die meiste Zeit seines Lebens in seinem Geburtsort Gloucester. Herbert Brewer war zunächst Chorknabe und Organist in Gloucester. Er studierte bei Charles Lloyd, an der Kirchenmusikschule in Oxford und am Royal College of Music. Ab 1882 war Brewer Organist in Oxford, ab 1885 in der Kathedrale in Bristol und ab 1896 wieder Organist in Gloucester, diesmal an der Kathedrale.

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John Stanley

John StanleyCharles John Stanley (1712–1786) erblindete nach einem Unfall im Alter von zwei Jahren. Er begann sein Musikstudium bei Maurice Greene im Alter von sieben Jahren. Bereits mit elf Jahren bekam er seine erste Organistenstelle in London. Er schloss sein Studium mit siebzehn Jahren ab als jüngste Person, die jemals an der Oxford University einen Bachelor of Music erlangte.

Als blinder Musiker verfügte er über ein phänomenales Gedächtnis. Musste er ein neues Oratorium begleiten, spielte ihm seine Schwägerin das ganze Werk vor und er konnte es beim ersten Anhören memorieren.

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