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Komponisten, die im Jahre 2014 einen runden Geburtstag oder Todestag haben

Johann Anton Kobrich

Orgel der Stadtpfarrkirche Landsberg

Orgel der Stadtpfarrkirche Landsberg – Originalprospekt aus dem Jahre 1689

Johann Anton Kobrich (1714–1791) wurde als drittes von zehn Kindern in Landsberg am Lech geboren. Sein Vater war dort Organist an der Stadtpfarrkirche. Nach dem Tod des Vaters (1730) übernahm er dessen Organisten Amt, welches er 61 Jahre inne hatte. Johann Anton Kobrich heiratete 1734 und widmete sich vermutlich schon zu dieser Zeit dem Studium der Theologie. Kurz nach dem Tod seiner Gattin empfing er 1782 die Priesterweihe. Der Spätberufene behielt sein Organistenamt, auf seinen Publikationen nannte er sich ab 1734 Organist der Pfarrkirche Landsberg, PriesterWeiterlesen

Friedrich Zipp

Friedrich ZippFriedrich Zipp (1914-1997) war ein deutscher Komponist und Kirchenmusiker. Nach dem Abitur 1933 studierte Zipp in Frankfurt und Berlin Musikerziehung und Kirchenmusik, unter anderem bei Armin Knab. Nach dem Abschluss als Kirchenmusiker im Jahr 1938 arbeitete Zipp als Studienreferendar, Chorleiter und Organist in Frankfurt. Im Jahr 1941 zum Militärdienst eingezogen, geriet Zipp 1945 in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Ab 1945 war Zipp wieder Kirchenmusiker in Frankfurt und arbeitete als freier Mitarbeiter beim Hessischen Rundfunk. Im Jahr 1947 wurde Zipp als Dozent für Tonsatz und Gehörbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik in Frankfurt a. M. berufen, wo er im Jahr 1962 zum Professor ernannt wurde. Im Jahr 1977 zog Zipp nach Freiburg i. Br. um, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1997 lebte. Weiterlesen

Samuel Ducommun

Samuel DucommunSamuel Ducommun (1914–1987) stammt aus Neuenburg. Er studierte Orgel bei Louis Kelterborn und Charles Faller, Harmonielehre bei Charles Humbert sowie Kontrapunkt und Komposition bei Paul Benner. Später wurde er Schüler von Marcel Dupré. Als Organist begann seine Laufbahn 1934 in Corcelles (Kanton Neuchâtel) als Nachfolger von Louis Kelterborn. Von 1938 bis 1942 wirkte er an der Bieler Stadtkirche. Mit 28 Jahren wurde er 1942 zum Nachfolger von Albert Quinche als Titular-Organist an der Collégiale von Neuchâtel gewählt.

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William Lloyd Webber

William Lloyd WebberWilliam Lloyd Webber (1914–1982) konzertierte bereits als 14-Jähriger als Organist an verschiedenen Kirchen in London und England. Er studierte am Royal College of Music, unter anderem bei Ralph Vaughan Williams. 1938 war er Organist und Chorleiter an All Saints, später in Central Hall, Westminster, einer bedeutenden Methodistenkirche. Die ersten Kompositionen entstanden in den 30er Jahren.

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Gabriel Dupont

Gabriel DupontGabriel Édouard Xavier Dupont (1878–1914) hatte ersten Unterricht bei seinem Vater, der Musikprofessor am College Malherbe und Organist an der Kirche Saint-Etienne in Caen war. Er besuchte das Konservatorium seiner Heimatstadt, bevor er 1893 nach Paris kam. Dort trat er in die Klasse für Harmonielehre des Antoine Taudou am Conservatoire de Paris ein.

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Johann Georg Frech

Johann Georg Frech

Johann Georg Frech (1790–1864) war Sohn eines Uhr- und Orgelmachers. Er besuchte das Gymnasium in Stuttgart und spielte während seines Studiums Violine, Flöte, Cello, Klavier und Orgel, u. a. bei Justin Heinrich Knecht. Er machte Bekanntschaft mit Carl Maria von Weber, der zu dieser Zeit am Stuttgarter Hofe wirkte. Nach einigen Jahren als Lehrergehilfe und Musiklehrer wurde er 1820 Städtischer Musikdirektor und Organist an der Esslinger Stadtkirche St. Dionys.

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Gottfried August Homilius

Gottfried August HomiliusGottfried August Homilius (1714–1785) studierte Jura in Leipzig. Schon dort war er musikalisch aktiv und vertrat zeitweise den Organisten der Nikolaikirche Johann Schneider. Er zählte vermutlich zum direkten Schülerkreis von Johann Sebastian Bach. Ab 1742 war Homilius Organist an der Dresdner Frauenkirche und ab 1755 bis zu seinem Tod Kreuzkantor und Musikdirektor an den drei Hauptkirchen Dresdens.

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Carl Philipp Emanuel Bach

Carl Philipp Emanuel BachCarl Philipp Emanuel Bach (1714–1788) war der berühmteste der Bachsöhne. Er wurde als dritter Sohn Johann Sebastian Bachs und dessen erster Frau Maria Barbara geboren. Einer seiner Taufpaten war Georg Philipp Telemann. Mit seiner Familie zog er 1717 nach Köthen, wo seine leibliche Mutter 1720 verstarb, und 1723 nach Leipzig, als sein Vater dort Thomaskantor wurde. Dort wurde er Schüler an der Thomasschule. 1731 begann er ein Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Leipzig und wechselte 1734 an die Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). 1738 schloss er seine Studien ab, gab aber seine Pläne für eine Akademikerlaufbahn auf, um sich der Musik zu widmen.

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