Louis Feltz

Die Kathedrale in Langres

Die Kathedrale in Langres, wo Louis Feltz 1843–1857 Organist war

Louis Feltz (1816–1891) wurde in Huttenheim im Elsass (Niederrhein) geboren, über seine Jugend und Ausbildung ist nichts bekannt. Er unterrichtete als junger Lehrer das Fach Musik an der Ecole normale d’instituteurs in Strassburg, bevor er 1843 Organist an der Kathedrale St. Mammès in Langres (Haute-Marne) wurde. Diese Stelle behielt er bis 1857 und kehrte später ins Elsass zurück, wo er in Hattstatt (Oberrhein) starb.

Louis Feltz komponierte und veröffentlichte zahlreiche Orgelstücke, die besonders für die vielen nebenamtlichen Organisten im Elsass und den benachbarten Regionen bestimmt waren. Er veröffentlichte auch Schriften über den Choralgesang in den Diözesen Langres und Strasbourg.

Orgelwerke von Louis Feltz

  • 20 Orgelstücke (Neuauflage Edition Rinata) – Kurze Stücke von 1–2 Minuten Dauer
    Original-Titel: Vingt Morceaux d’Orgue composé pour l’Elévation et dédiés aux Ecole Normales de l’Alsace
  • 10 Offertoires (Neuauflage Edition Rinata) – Mehrteilige Stücke von 3–4 Minuten Dauer
    Original-Titel: Dix Offertoires composé pour l’Orgue, dédiés à Mr Danjon, Organiste de la Métropole de Paris (1845/46)
  • 3 Offertoires, 3 Elévations und 3 Sorties op.15, 1854 (1 Offertoire und 1 Sortie im Elsässischen Orgelbuch Band 2, Edition Rinata)
  • 1 Offertoires 1888 (vergriffen)
  • 109 Versetten in den gebräuchlichsten Tonarten (vergriffen)

event Veranstaltungen mit Musik von Louis Feltz