Kategoriearchiv: Klangbeispiele

Edmond Missa, französischer Komponist

Edmond Missa

Edmond Missa (1861–1910) stammte aus Reims und hatte seinen ersten Musikunterricht bei seiner Mutter, der Sängerin Marie-Louise Duval, die später Professorin für Gesang am Pariser Konservatorium wurde. Sein Cousin Louis Duval war Organist an der Kathedrale von Reims, sein Onkel Ernest Duval Organist an der Kirche Saint-Jacques. Im Alter von zehn Jahren wurde Edmond Missa als Nachfolger von Henri Dallier Organist an der Chororgel der Kathedrale von Reims. Weiterlesen →

Fernand de La Tombelle

Fernand de La Tombelle

Fernand de La Tombelle (1854–1928) war ein bedeutender französischer Organist und Komponist. Das Klavierspiel lernte er bei seiner Mutter Louise Gueyraud, einer Schülerin von Franz Liszt. Ab dem achtzehnten Lebensjahr nahm er privaten Orgel- und Harmonielehreunterricht bei Alexandre Guilmant. Am Konservatorium Paris war Fernand de La Tombelle Schüler von César Franck und Théodore Dubois. Für seine Kompositionen erhielt er zweimal die Goldmedaille beim Grand Prix Pleyel. In den folgenden Jahren trat Fernand de La Tombelle als Konzertorganist in ganz Frankreich auf. Weiterlesen →

Jean-Jacques Beauvarlet-Charpentier

Jean-Jacques Beauvarlet-Charpentier (1734–1794) war ein französischer Cembalist, Organist und Komponist. Er zählt zu den bedeutendsten Pariser Organisten in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Sein Vater war Kaufmann, Organist und Orgelbauer. Etwa 1748 zog die Familie nach Lyon, der Vater gab sein Handelsgeschäft auf und wurde Organist am Hospice de la Charité in Lyon. Im Jahre 1763 übernahm Jean-Jacques die Nachfolge seines verstorbenen Vaters und spielte auch die Orgel in Konzerten der Académie des beaux-arts in Lyon. Weiterlesen →

Nicolas Séjan

Nicolas Séjan

Nicolas Séjan (1745–1819), auch Nicolas Sejanus, gilt als einer der grössten Organisten seiner Zeit. Er lernte das Orgelspiel bei seinem Onkel Nicolas Forquerays,  Organist an St-Merri und Saints Innocents. Louis-Charles Bordier, der Chorleiter an Saints Innocents, unterrichtet ihn in Komposition. Im Alter von 13 Jahren improvisierte er ein Te Deum an der Orgel von St-Merri, welches grosses Aufsehen erregte. Im Alter von 26 wurde er einer von vier Organisten an Notre Dame, zusammen mit Claude-Bénigne Balbastre, Armand-Louis Couperin und Claude Luce. Weiterlesen →

Guillaume Lasceux

Guillaume Lasceux (1740–1831) begann seine Laufbahn als Organist im Jahr 1758 an der Pfarrkirche Saint-Martin de Chevreuse in Paris. Ab 1762 studierte er fünf Jahre Komposition bei Charles Noblet, dem Organisten und Clavecinisten der Pariser Oper. Er versah in der Folge verschiedene Organistenstellen in Paris. Ab dem Jahr 1769 hat er auch Claude-Nicolas Ingrain an der Pariser Kirche Saint-Étienne-du-Mont vertreten; 1774 wurde er dort der offizielle Stelleninhaber.

Mit Ausbruch der Französischen Revolution 1789 verlor er die meisten seiner Ämter. Nachdem im Jahr 1803 die katholischen Gottesdienste wieder eingeführt worden waren, setzte er hier seine Tätigkeit fort. Nach 50 Jahren Dienst in der gleichen Pfarrei nahm er am 2. Januar 1819 von seinem Beruf als liturgischer Organist Abschied. Weiterlesen →

Johannus Rembrandt

Johannus Rembrandt

Die virtuelle Pfeifenorgel Rembrandt von Johannus umfasst vier Registerbänke mit je 65 Registern. Damit kann der Klang von vier Orgeltypen (Historisch, Barock, Deutsch-Romantisch und Französisch-Symphonisch) wiedergegeben werden. Mit dem Nachhallsystem kann die Akustik von 12 verschiedenen Kirchen und Konzertsälen simuliert werden. Ein ideales Übungsinstrument für eine grosse Bandbreite von Orgelmusik!

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Katholische Hofkirche in Dresden

Christlieb Siegmund Binder

Christlieb Siegmund Binder (1723–1789) war ein Schüler Pantaleon Hebenstreits und Virtuose auf dessen „Pantaleon“ (eine Grossform des heutigen Hackbretts). Er wurde 1751 in die Dresdner Hofkapelle aufgenommen. Nach dem Eintritt in die Kapelle wandte Binder sich vom Pantaleon ab und dem Cembalo- und Orgelspiel zu. 1764 wurde Binder zum zweiten Organisten der Hofkirche ernannt, in der die letzte von Gottfried Silbermann gebaute Orgel stand. Gemeinsam mit dem ersten Organisten, Peter August, wurde Binder der wichtigste zeitgenössische Komponist für Claviermusik in Dresden. Auch im bürgerlichen Konzertleben Dresdens traf man Binder an. 1789 starb er als „Kurfürstlicher Kammer- und Kapellorganist“. Weiterlesen →

ECCLESIA T-250 DETAIL

Johannus Ecclesia

Die Digitale Kirchenorgel Ecclesia von Johannus umfasst vier Registerbänke mit unterschiedlichen Intonationen und eine Vielzahl von historischen Stimmungen. Damit kann der Klang von vier Orgeltypen (Historisch, Barock, Romantisch und Symphonisch) wiedergegeben werden. Die Klangabstrahlung erfolgt über ein separates Lautsprechersystem. Mit verschiedenen digitalen Effekten (Hall, Chorus etc.) kann der Klang des Instruments dem Raum angepasst werden. Weiterlesen →

Orgel der Stadtpfarrkirche Landsberg

Johann Anton Kobrich

Johann Anton Kobrich (1714–1791) wurde als drittes von zehn Kindern in Landsberg am Lech geboren. Sein Vater war dort Organist an der Stadtpfarrkirche. Nach dem Tod des Vaters (1730) übernahm er dessen Organisten Amt, welches er 61 Jahre inne hatte. Johann Anton Kobrich heiratete 1734 und widmete sich vermutlich schon zu dieser Zeit dem Studium der Theologie. Kurz nach dem Tod seiner Gattin empfing er 1782 die Priesterweihe. Der Spätberufene behielt sein Organistenamt, auf seinen Publikationen nannte er sich ab 1734 Organist der Pfarrkirche Landsberg, Priester.  Weiterlesen →

François Couperin

François Couperin

François Couperin (1668–1733) war ein französischer Organist und Komponist. Er gilt als der bedeutendste Vertreter der französischen Organisten-, Cembalisten- und Komponistenfamilie Couperin und war als Hofkomponist Ludwigs XIV. die wichtigste musikalische Persönlichkeit in Frankreich zwischen Lully und Rameau.

Den ersten Musikunterricht erhielt François Couperin von seinem Vater Charles und seinem gleichnamigen Onkel François. Dabei lernte er auch das Werk seines anderen Onkels Louis Couperin kennen. Von 1685 bis 1723 war er – wie die meisten Mitglieder seiner Familie – Organist an der Kirche St-Gervais in Paris. Weiterlesen →