Kategoriearchiv: 20. Jahrhundert I

20. Jahrhundert I

Die Orgelmusik zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist stark geprägt vom spätromantischen symphonischen Stil. In Frankreich werden die grossen Symphoniker Louis Vierne und Marcel Dupré abgelöst durch bedeutende Komponisten der Moderne: Jean Langlais, Olivier Messiaen und später Naji Hakim. In Deutschland setzen Sigfrid Karg-Elert und Gerard Bunk die Tradition Regers fort, der wohl wichtigste Vertreter der neueren Generation ist Johann Nepomuk David. Entdecken Sie hier auch weniger bekannte Orgelmusik aus dem 20. Jahrhundert.

Porträts

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Karl Hoyer Februar 2019
Franciscus Nagler März 2020
Willy Herrmann März 2020
Maxence Guéniffey März 2020
Louis Vierne 1910 Louis Vierne März 2020
Alfred Baum März 2021
Lili Wieruszowski Lili Wieruszowski Dezember 2023
Johan Wagenaar Johan Wagenaar März 2020
Samuel Ducommun Samuel Ducommun August 2024
Gabriel Dupont März 2020
Marcel Dupré Marcel Dupré März 2020
Gerard Bunk Gerard Bunk Januar 2023
Max Reger Max Reger März 2020
Virgil Fox Virgil Fox März 2020

Klangbeispiele Orgelmusik des 20. Jahrhunderts I

Schweiz

Deutschland

Frankreich

England

Marcel Dupré

Marcel Dupré

Marcel-Jean-Jules Dupré (1886–1971) wurde in Rouen geboren. Der Vater lehrte als Musiklehrer am Lycée Corneille und war Organist an der Kirche St-Ouen de Rouen. Die Mutter war Pianistin und Schülerin von Aloys Klein. 1893 erhielt Dupré durch seinen Vater den ersten Musikunterricht. Drei Monate später spielte er zum ersten Mal öffentlich bei einer Hochzeit in Elbeuf die Orgel.

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Gerard Bunk

Gerard Bunk

Gerard Bunk (1888–1958) studierte ab 1901 Klavier bei Anton Verheij am Rotterdamer Konservatorium. 1906 kam er nach Bielefeld zu Hans Hermanns, dem er ans Hamburger van Bernuthsche Konservatorium folgte. 1907 wurde Bunk Klavierlehrer am Konservatorium in Bielefeld. An der Orgel bildete er sich vorwiegend autodidaktisch aus, wobei sich seine pianistischen Fähigkeiten bezahlt machten.

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Max Reger

Max Reger

Max Reger (1873–1916) erhielt schon früh musikalische Unterweisung. Nach Studien bei dem berühmten Musiktheoretiker Hugo Riemann an den Konservatorien in Sondershausen und Wiesbaden erlitt Reger infolge seiner Militärdienstzeit und beruflicher Rückschläge einen nervlichen und physischen Zusammenbruch und kehrte 1898 ins Elternhaus zurück. Dort steigerte sich Regers musikalische Tätigkeit enorm. 1901 siedelte er nach München um, wo er sich mehr musikalische Anregungen erhoffte als in der Oberpfalz. 1902 heiratete Reger die geschiedene Protestantin Elsa von Bercken, was seine Exkommunikation zur Folge hatte. 1905 wurde er als Nachfolger Rheinbergers an die Akademie der Tonkunst berufen, legte sein Amt aber bereits ein Jahr später wegen Unstimmigkeiten mit dem überwiegend konservativen Lehrkörper nieder.

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Paul Müller-Zürich

Paul Müller-Zürich

Paul Müller-Zürich (1898–1993) studierte bei Philipp Jarnach und Volkmar Andreae am Konservatorium in Zürich, danach bei Jean Batalla in Paris. Von 1927 bis 1968 war er Lehrer für Musiktheorie am Konservatorium Zürich. Als Lehrer, Dirigent, Komponist und Organisator gehörte er zu den bedeutendsten Persönlichkeiten des Schweizerischen Musiklebens des 20. Jahrhunderts.

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Virgil Fox

Virgil Fox

Bereits im Alter von zehn Jahren begleitete Virgil Fox (1912–1980) den Gottesdienst in der Kirche. Mit 15 Jahren spielte er sein erstes Orgelkonzert vor 2500 Personen in der Withrow High School in Cincinnati. Mit 17 gewann er als erster Organist überhaupt den ersten Preis am Biennial Contest of the National Federation of Music Clubs in Boston.  Weiterlesen →